AGB2018-12-13T11:18:36+00:00

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Feuerverzinkung von Werkstücken aus Stahl und deren Beschichtung 2001

  1. Allgemeines/Abschlüsse

Für alle unsere Verträge in Gegenwart und Zukunft gelten die nachstehenden Bedingungen. Abweichende Bedingungen des Bestellers gelten nur dann, wenn wir sie ausdrücklich und schriftlich anerkannt haben. Dies gilt insbesondere auch für telegrafische, telefonische und sonstige Nebenabreden und bei Vereinbarungen unserer Vertreter. Diese haben weder Abschluss- noch Inkassovollmacht, noch die Befugnis, Änderungen dieser Bedingungen zu vereinbaren.

Für unsere Verträge gelten außerdem die Normen DIN 50976 und DIN 55928 in der jeweils geltenden Fassung. soweit unsere schriftliche Auftragsbestätigung und diese Bedingungen keine Sonderregelung treffen. Alle Verträge kommen erst mit unserer schriftlichen Auftragsbestätigung zustande. Etwaige Angebote unsererseits sind freibleibend.

Abbildungen und technische Angaben in Katalogen, Listen, Angeboten u. ä. sind als annähernd zu betrachten. Sie sind grundsätzlich unverbindlich. Wir sind zu Teilleistungen berechtigt.

  1. Nebenpflichten des Bestellers

Alle Werkstücke, die uns zur Bearbeitung übergeben werden, sind mit Lieferschein oder Bestellung anzuliefern. Darin sind Stückzahlen und Gesamtgewichte genau anzugeben; eine Überprüfung dieser Angaben durch uns erfolgt im Rahmen unserer betrieblichen Möglichkeiten. Die angegebenen Stückzahlen und Rohgewichte sind jedoch für uns unverbindlich.

  1. Liefertermine

Die von uns angegebenen Lieferzeiten sind grundsätzlich annähernd. Falls wir sie nicht ausdrücklich und schriftlich als verbindlich bezeichnet haben, sind wir berechtigt, sie um bis zu 2 Wochen zu überschreiten. Sie beginnen, wenn die Werkstücke bei uns eingetroffen sind und alle Auftragseinzelheiten klargestellt sind. Sie gelten als eingehalten, wenn die bearbeiteten Werkstücke innerhalb der angegebenen Zeiten unser Werk verlassen oder wenn wir dem Besteller erklärt haben, dass die Ware versand- oder abholbereit ist.

  1. Leistungshindernisse

Falls wir durch Umstände höherer Gewalt oder durch irgendwelche Ursachen, die wir bei Einhaltung üblicher Sorgfalt nicht voraussehen und vermeiden konnten, an der Einhaltung der angegebenen Lieferfristen gehindert werden, verlängern sich diese entsprechend. Wir sind in diesem Falle berechtigt, vom Vertrage bzw. von dem noch nicht ausgeführten Teil des Vertrages zurückzutreten. Dem Besteller steht in solchen Fällen und bei von uns verschuldetem Verzug oder Unmöglichkeit der Ausführung des Vertrages erst dann ein Rücktrittsrecht zu, wenn wir nicht in der Lage sind, den Vertrag in absehbarer und zumutbarer Zeit durchzuführen und uns der Besteller zuvor eine Nachfrist von mindestens zwei. Wochen gesetzt hat. Schadensersatzansprüche des Bestellers aufgrund dessen bestehen nicht.

  1. Preise/Zahlungsbedingungen

Unsere Preise gelten in Euro netto ab Werk ausschließlich Verpackung, Fracht, Versicherung und sonstiger Nebenkosten und zuzüglich Mehrwertsteuer.

Bei der Verzinkung stellen wir einen Zinkpreisausgleich in Rechnung, dessen Höhe monatlich neu kalkuliert wird. Zu zahlen ist der am Tag der Auslieferung geltende Zinkpreisausgleich.

Sofern das Gewicht für die Preisberechnung zugrunde gelegt wird, gilt allein unsere Wiegekarte. Andere Regelungen sind schriftlich zu vereinbaren.

Weichen die Materialart, Stückzahl, Gewicht oder Werkstoff der uns übergebenen Werkstücke von den Angaben in der Anfrage des Bestellers ab, oder erhöhen sich die für die Preisbildung maßgebenden Kostenfaktoren bis zum Zeitpunkt der Lieferung (z. B, für Fertigungsmaterial, Betriebsstoffe, Löhne und Gehälter), so sind wir berechtigt, den vereinbarten Preis angemessen anzupassen. Unsere Preise verstehen sich für verzinkungsgerecht konstruierte Teile per 100 kg verzinkt gewogen. Für Aufträge unter 20 kg sind wir berechtigt, einen Preisaufschlag zu verlangen.

Die Preise für die Beschichtung werden im Angebot und in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

Fallen zusätzlich zum Verzinken und Beschichten Nebenarbeiten an, sind wir ebenfalls berechtigt, Zuschläge in Rechnung zu stellen. Zu solchen Nebenarbeiten zählt Insbesondere das Entfernen von Altfarbe, altem Zinküberzug sowie das nachträgliche Anbringen von Öffnungen an Hohlkörpern sowie Drücken und zweimaliges Tauchen von Werkstücken. Putz- und Richtarbeiten sowie Verpackung werden nach besonderer Vereinbarung übernommen und gesondert in Rechnung gestellt, sofern sie die Anforderungen der DIN 50976 überschreiten. Verpackungsmaterial wird nicht zurückgenommen.

Unsere Zahlungsforderungen sind in jedem Falle, auch unabhängig vom Eingang des verzinkten bzw. beschichteten Werkstückes und unbeschadet des Rechtes der Mängelrüge, Innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum in bar ohne Abzug fällig. Zurückbehaltungsrechte des Bestellers sind ausgeschlossen. Zur Aufrechnung ist er nur berechtigt, wenn die Gegenforderungen von uns anerkannt oder rechtskräftig festgestellt sind.

Wir behalten uns vor, Verzugszinsen in Höhe von 3 % über dem Diskontsatz der Europäischen Zentralbank zu berechnen. Wechsel und Schecks werden erfüllungshalber und nur aufgrund besonderer Vereinbarung angenommen. Sämtliche dabei anfallenden Kosten gehen zu Lasten des Bestellers, Zahlungen per Wechsel und Scheck gelten erst dann als erfolgt, wenn wir über den Gegenwert endgültig verfügen können.

  1. Kreditwürdigkeit

Wir sind berechtigt, für offene Forderungen jederzeit Sicherheit zu verlangen. Hält der Besteller vereinbarte Zahlungsbedingungen nicht ein oder werden uns nach Vertragsschluss Umstände bekannt, die darauf schließen lassen, dass die Kreditwürdigkeit des Bestellers nicht so ist, wie wir bei Vertragsabschluss vorausgesetzt haben, werden sämtliche ausstehende Forderungen ohne Rücksicht auf die Laufzeit etwaiger Wechsel fällig. Wir sind berechtigt, noch ausstehende Lieferungen und Leistungen nur gegen Vorauszahlung auszuführen. Befindet sich der Besteller im Verzug, sind wir nach Setzung einer angemessenen Nachfrist berechtigt, vom Vertrage zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen.

  1. Sicherungsrechte

An den uns zur Bearbeitung übergebenen Werkstücken besteht, ein Werkunternehmerpfandrecht, das sämtliche Forderungen aus der Geschäftsverbindung mit dem Besteller sichert. Händigen wir dem Besteller die verzinkten bzw. beschichteten Werkstücke aus, bevor unsere Forderungen vollständig beglichen sind, gilt schon jetzt als vereinbart, dass uns der Besteller das Eigentum an diesen Werkstücken zur Sicherung unserer Forderungen überträgt. Er verwahrt die Werkstücke unentgeltlich für uns. Hat der Besteller an diesen Werkstücken lediglich ein Anwartschaftsrecht, tritt an die Stelle der Übertragung des Eigentums die Übertragung der Anwartschaft. Der Besteller räumt uns schon jetzt das Recht ein, durch Befriedigung des Eigentümers den Eigentumsvorbehalt entfallen zu lassen.

Sind die verzinkten bzw. beschichteten Werkstücke einem Dritten zur Sicherung übereignet, tritt der Besteller uns seinen Anspruch auf Rückübereignung ab. Dasselbe gilt für etwaige Ansprüche des Bestellers aus Übersicherung gegen Vorbehalts- und Sicherungseigentümer. Verarbeitet der Besteller die Teile weiter, überträgt er uns schon jetzt an den entstehenden Gegenständen Miteigentum, und zwar entsprechend dem Rechnungswert unserer erbrachten Leistungen. Liefert der Besteller die verzinkten bzw. beschichteten Werkstücke weiter, tritt er schon jetzt die daraus entstehenden Ansprüche an uns ab. Wir nehmen die Abtretung an.

Übersteigen die uns gegebenen Sicherheiten den Wert unserer Forderungen um mehr als 20 %, sind wir auf Verlangen des Bestellers zur Freigabe verpflichtet.

  1. Qualitätsabnahme

Nach Mitteilung über die erfolgte Fertigstellung ist der Besteller verpflichtet, für die Abnahme in unserem Werk einen Termin zu vereinbaren. Wird ein solcher Termin nicht vereinbart oder nimmt der Besteller die Abnahme nicht spätestens innerhalb von acht Arbeitstagen nach der Meldung über die Fertigstellung vor, gilt die Ware als abgenommen.

  1. Gefahrübergang/Versand

Die Gefahr für die uns übergebenen Gegenstände bleibt grundsätzlich beim Besteller, dem die Versicherung dieser Gefahr überlassen ist. Demgemäß ausgeschlossen sind alle Ansprüche des Bestellers, die sich aus Beschädigungen oder Verlust, verursacht durch Brand, Blitzschlag, Diebstahl, Leitungswasser und Sturm herleiten sowie aus den übrigen Ursachen, die wir nicht zu vertreten haben. Im übrigen geht die Gefahr spätestens auf den Besteller über, wenn die Ware unser Werk verlässt. Dies gilt sowohl bei Transport durch Dritte als auch bei Versendung mit unseren Lkws. Transportmittel und -wege stehen in unserem billigen Ermessen.

Werden wir vereinbarungsgemäß als Spediteur tätig, gelten die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen, Wir haften in keinem Falle für Wartezeiten, die dem Besteller bei der Abholung entstehen. Hat der Besteller eine Verzögerung der Auslieferung zu vertreten, sind wir berechtigt, auf seine Rechnung und Gefahr die Ware zu lagern.

Versicherungen werden von uns nur abgeschlossen, wenn der Besteller dies ausdrücklich und schriftlich gewünscht hat und die Kosten übernimmt.

Falls eine Lieferung kleiner ist als das angeschriebene Ladegewicht des von der Bahn gestellten Waggons, geht die Fehlfracht zu Lasten des Bestellers.

  1. Gewährleistung für Verzinkung und Beschichtung

10.1. Verzinkung

10.1.1.

Wir gewährleisten eine fachgerechte Feuerverzinkung nach EN 1461 in ihrer jeweils geltenden Fassung. Ob die uns angelieferten Gegenstände für die gewünschte Verzinkung geeignet sind, können wir nur durch Inaugenscheinnahme überprüfen. Die Gewährleistung wird auf der Basis abgegeben, dass

– die uns zur Feuerverzinkung übergebenen Werkstücke gemäß DIN 55928 Teil 2 korrosionsschutzgerecht gestaltet und ausgeführt worden sind,

– zum Zeitpunkt der Aufstellung oder später keine atmosphärische Sonderbeanspruchung gemäß DIN 55928 Teil 1 Abschnitt 4 (chemische, mechanische, Kondenswasser, erhöhte Temperatur und kombinierte erhöhte Beanspruchungen) gegeben ist,

– eventuell; erforderliche Ausbesserungen von Transport- oder Montageschäden der Feuerverzinkung gemäß DIN 50976 Abschnitt 12 erfolgen und

– die Gewährleistung erfüllt ist, wenn in der Verjährungsfrist nicht mehr als 5% Rotrost (d. h. Korrosion des Grundwerkstoffes

– nicht zu verwechseln mit der sogenannten Braunfärbung, die durch. Korrosion von Eisen aus den Legierungsschichten entstehen kann) aufgetreten sind oder sinngemäß, wenn der Verrostungsgrad Ri2 der DIN 53210 nicht überschritten wird.

Für eine Weißrostbildung, sofern der Korrosionsschutz dadurch nicht beeinträchtigt worden ist, haften wir nicht. Sollten uns zur Verzinkung übergebene Gegenstände zur Aufbewahrung und / oder zum Transport von Trinkwasser verwandt werden, muss der Besteller uns auf diesen speziellen Einsatzbereich schriftlich hinweisen.

10.1.2.

Werkstücke haben verarbeitungsbedingte Eigenspannungen, z. B. durch Wärmebehandlungen, Verformungen und Verbindungsarbeiten, wie das Schweißen. Diese Eigenspannungen können, wenn sie gewisse Grenzen überschreiten, je nach Stahlwerkstoff und Konstruktion zu Deformationen oder sogar Rissen (insbesondere Lötbrüchen bei höherfesten Stählen) beim Feuerverzinken führen. Hinzu kommen unterschiedliche Ausdehnungen der Bauteile beim Tauch- bzw. Ausziehvorgang, denn In der Regel können die zu verzinkenden Teile nicht augenblicklich in die Schmelze eingetaucht bzw. ausgezogen werden.

Diese Erscheinungen wirken sich besonders bei flächigen Werkstücken ohne Verstärkungen und größeren Bauteilen aus. Die Rissneigung nimmt mit steigender Festigkeit des Stahls zu. Eine starke Kaltverformung fördert ebenfalls die Rissbildung.

Eigenspannungen können vor dem Verzinken durch entsprechend sorgfältige Verarbeitung und! oder eine Spannungsarmglühung verringert werden. Bei größeren Aufträgen empfehlen wir eine Abstimmung mit dem Werkstofflieferanten gemäß Abschnitt 8.4.4.4 der DIN 17100. Wir wenden beim Durchführen unserer Verzinkungsarbeiten die größtmögliche Sorgfalt an. Da wir aber auf Höhe und Art der Eigenspannungen des Werkstücks im Anlieferungszustand keinen Einfluss haben und sie vor der Verzinkung nicht messen sowie keine Stahlanalyse durchführen können, sind wir für Schäden durch Deformation und Rissbildung nicht haftbar. Aus den gleichen Gründen ist eine eventuelle Beeinträchtigung der Maß- und Passgenauigkeit beweglicher Teile nicht von uns zu vertreten.

10.1.3.

Behälter, geschlossene Bottiche, geschlossene Hohlräume, hohle Konstruktionsteile, z. B. in Rohrkonstruktionen sowie Zwischenräume an geschweißten Flächen müssen zur Entlüftung und zum Ablauf gebohrt oder mit entsprechenden Flanschanschlüssen versehen sein. Hat der Gegenstand brennbare Stoffe enthalten, so müssen diese wegen Explosions- bzw. Feuergefahr vor Anlieferung restlos entfernt werden. Eine entsprechende Überprüfung nehmen wir nicht vor. Die Abordnung der Löcher sollte vorher mit uns abgesprochen werden. Sind keine Entlüftungs- bzw. Ablauflöcher gebohrt und werden wir nicht schriftlich auf abgeschlossene Hohlräume u. a. hingewiesen, so haftet der Besteller für alle Explosionsschäden, die uns oder Dritten entstehen.

10.1.4.

Grundsätzlich können alle Stähle feuerverzinkt werden. Dies gilt auch für hochlegierte Stähle und Guss. Helle, glänzende Zinküberzüge mit Schichtdicken, die die in DIN 50976 angegebenen Mindestschichtdicken nicht wesentlich Ober-schreiten, entstehen bei 450 C Verzinkungstemperatur jedoch nur auf unberuhigten oder mit Aluminium beruhigten Stählen, wenn der Silicium-und Phosphor-Gehalt des Stahls insgesamt 0,04 % nicht übersteigt.

Die nachstehend aufgeführten Erscheinungen sind werkstoffbedingt und daher von uns nicht zu verantworten:

10.1.4.1.

Höhere Silicium- und Phosphor-Gehalte als insgesamt 0,04 % im Stahl können teilweise zu erheblichen Überschreitungen der Mindestschichtdicken führen. Dadurch können graue und ungleichmäßig dicke Zinkschichten entstehen. Auch die Haftfestigkeit der Zinkschicht ist dann in der Regel geringer. Bei allen mit Silicium beruhigten Stählen, aber auch mit Aluminium beruhigten Stählen, sofern der Silicium- und Phosphor-Gehalt 004 % übersteigt, ist mit der Bildung grauer und ungleichmäßig dicker Zinkschichten sowie mit verminderter Haftfestigkeit der Zinkschicht zu rechnen.

10.1.4.2.

Automatenstähle neigen aufgrund ihres erhöhten Phosphor- und Schwefel-Gehaltes beim Betten zur Bildung von Beizrissen und Beizblasen. Besonders bei Mischkonstruktionen aus allgemeinen Baustählen und Teilen aus Automatenstählen entstehen zwangsläufig Überbeizungen der Automatenstähle.

10.1.4.3.

Oberflächenfehler im Stahl (wie z. B. Überwalzungen) können durch das Verzinken verstärkt in Erscheinung treten,      –

10.2. Beschichtung

10.2.1.

Wir gewährleisten eine den derzeit allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechende Beschichtung in Werkstoff und Werkarbeit, wobei über Qualität und Eigenschaften (z. B. Farbton, Schichtdicke, Glanz- und Trockengrad, Einsatzzweck und Aufstellungsort) im Einzelfall eine Vereinbarung zu treffen ist. In diesem Zusammenhang kann auch das Anlegen von Kontrollflächen, das Anfertigen von Musterstücken und das Prüfverfahren vereinbart werden.

10.2.2.

Hat der Besteller jedoch den zu verwendenden Beschichtungsstoff vorgegeben,

so trägt er allein die Gefahr der fehlerhaften Auswahl und der sich hieraus ergebenden Folgen. Dies gilt insbesondere, wenn der Besteller von uns auf entsprechende Bedenken hingewiesen worden ist.

10.3. Allgemeines

10.3.1.

Für etwaige Fehler und zugesicherte Eigenschaften leisten wir unter Ausschlussweitergehender Ansprüche unter folgenden Voraussetzungen Gewähr:

10.3.2.1.

Falls eine Abnahme nach Ziffer 8 nicht erfolgt ist, sind die Werkstücke nach der Übergabe an den Besteller von diesem sorgfältig zu untersuchen. Hierbei festgestellte Mängel, wozu auch das Fehlen von Teilen und Zubehör rechnet, sind unserer Hauptverwaltung unverzüglich, spätestens innerhalb von 8 Tagen nach Übergabe schriftlich anzuzeigen, anderenfalls sind Mängelrechte ausgeschlossen. Eine nicht fachgerechte und nach dem Vertrag nicht vorausgesetzte Veränderung der Werkstücke lässt jede Gewähr entfallen. Werden bei der Weiterverarbeitung verdeckte Mängel festgestellt, ist uns unverzüglich Gelegenheit zu geben, uns vom Zustand der Ware zu überzeugen.

10.3.2.2.

Wird geltend gemacht, dass Teile fehlen, leisten wir nur Ersatz, wenn deren Anlieferung durch einen von uns abgezeichneten Anlieferungsschein belegt ist, und die Gefahr für die fehlenden Teile bei uns liegt.

10.3.2.3.

Die Nachbesserung erfolgt fach- und sachgerecht durch uns oder in unserem Auftrage, wobei die Art und Weise der Ausbesserung von uns bestimmt wird, unter Berücksichtigung der in Ziffer 1 genannten DIN-Normen:

10.3.2.4

Die Gewährleistungsfristen, die im Einzelfall zu vereinbaren sind, beginnen mit Abnahme, spätestens wenn die Teile unser Werk verlassen haben bzw. bei Annahmeverzug des Bestellers mit Beginn des Verzuges. Sofern keine Gewährleistungsfristen vereinbart worden sind, gilt die gesetzliche Fristgemäß § 638 BGB (6 Monate nach Abnahme).

10.3.2.5.

Durch Nachbesserungen wird die ursprünglich vereinbarte Gewährleistungsfrist nicht verlängert.

10.3.2.6.

Wir leisten nur Gewähr, wenn der Besteller zuvor seine Zahlungsverpflichtungen uns gegenüber angemessen erfüllt.

10.3.2.7.

Ausgeschlossen von jeder Gewährleistung sind Schäden auf von uns bearbeiteten Werkstücken und Folgeschäden daraus, die beruhen auf von uns nicht zu vertretenden

– mechanischen, chemischen oder elektrolytischen Einwirkungen (dies gilt insbesondere für Transport. Be- und Entladearbeiten, Lagerung und Montage, unsachgemäße Beanspruchung (höhere Beanspruchung als vereinbart), nachträglich nicht durch uns aufgebrachte Beschichtung),

– Oberflächenschäden an Werkstücken durch übermäßig lange Lagerung in unserem Betrieb.

10.3.2.8.

Soweit Mängel an der Beschichtung allein auf den Beschichtungsstoff zurückzuführen sind, treten wir hiermit Ersatzansprüche gegen unseren Lieferanten an den Besteller ab. Wir haften diesem gegenüber nur subsidiär.

  1. Sonstige Haftung

Nicht ausdrücklich in diesen Bedingungen zugestandene Ansprüche, besonders Schadensersatzansprüche, insbesondere wegen Fehlens zugesicherter Eigenschaften, Unmöglichkeit, Verzugs, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss und unerlaubter Handlung werden, soweit rechtlich zulässig, ausgeschlossen. Im übrigen werden solche Ansprüche auf Ersatz von Schäden am Liefergegenstand beschränkt und insgesamt der Höhe nach auf den Auftragswert begrenzt. Letztere Ansprüche verjähren in 24 Monaten, gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem die veredelten Teile unser Werk verlassen haben bzw. bei- auch unverschuldeter -Rücknahme-Säumnis des Bestellers ab Säumnisbeginn.

  1. Erfüllungsort/Recht/Gerichtsstand

Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist der Sitz unseres Werkes. Es gilt deutsches Recht, mit Ausnahme des einheitlichen Gesetzes über den internationalen Kauf beweglicher Sachen und des einheitlichen Gesetzes über den Abschluss von internationalen Kaufverträgen über bewegliche Sachen.

Gerichtsstand aus der Geschäftsbeziehung mit Vollkaufleuten ist das zuständige Gericht des Sitzes unseres Werkes,

Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so soll davon die Wirksamkeit der AGB im übrigen nicht berührt sein

Waldhelm Feuerverzinkerei

Waldhelm

Standort Braunschweig
Grotrian-Steinweg-Straße 9
38112 Braunschweig
Tel. 0531 / 31 11 71
Fax. 0531 / 31 29 06

Standort Perleberg
Mergelkuhlenweg 2
19348 Perleberg / Düpow
Tel. 03876 / 78 97 28
Fax. 03873 / 30 26 71

Informationen

Sitemap
Glossar

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen